Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]
  • zum Topmenü [Alt+3]
  • zu den Diözesenlinks [Alt+4]
  • zur Suche [Alt+5]
  • zu den Zusatzinformationen [Alt+6]

pastoral.at
In Gottes Liebe den Menschen begegnen
Topmenü:
  • Katechese.at
  • Stichworte
  • Archiv
  • Links
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Newsletter

  • Schriftgröße: normal
  • Schriftgröße: groß
  • Schriftgröße: sehr groß
  • Home
  • Anderssprachige Pastoral
  • Altenpastoral
    • Altern
    • Wir über uns
    • Termine
    • Praktisches
    • Kontakte und Links
  • Bibliothekswerk
  • Citypastoral
  • Diakone
  • Ehe- & Familienpastoral
  • Frauenkommissionen
  • Gefängnisseelsorge
  • Gemeindeberatung
  • Inklusive Pastoral
  • → Blindenapostolat
  • → Gehörlosenseelsorge
  • Krankenhausseelsorge
  • Mesnergemeinschaft
  • Notfallseelsorge
  • Pastorale Berufe – ÖKoBI
    • Nomen est omen
    • 50 Jahre Pastorale Berufe
  • Pastorale Entwicklung
  • Pfarrgemeinderäte
  • Pfarrhaushälterinnen
  • Pilgerpastoral
  • Polizei-Seelsorge
    • Grundlagen
    • Kontakte
  • Priesterräte
  • Schaustellerseelsorge
  • Spiritualität & geistl. Prozesse
  • Tourismuspastoral
  • Trauerpastoral
  • Umweltreferate
  • Weltanschauungsfragen
  • Weltweiter Synodaler Prozess
Hauptmenü ein-/ausblenden
Positionsanzeige:
  • Pastoral.at
  • Home

Inhalt:
zurück

"Verwundbarkeit gehört zum Menschsein"

 

Verwundbarkeit in Zeit von verbaler und militärischer Aufrüstung, wachsender Angst und Kriegslogik steht im Fokus der diesjährigen Österreichischen Pastoraltagung, die noch bis Samstag in Salzburg stattfindet. Unter dem Generalthema "Verletzlich. Berührbar. Christliche Perspektiven zur Verwundbarkeit" sprechen Referierende wie Kardinal Timothy Radcliffe, die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger sowie der bekannte Ordensmann und Aktivist P. Jörg Alt.

"Verwundbarkeit gehört zum Menschsein" und sei angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen ein zentrales pastorales Thema, erklärte der Kärntner Bischof Josef Marketz, in der Österreichischen Bischofskonferenz für Pastoral sowie für das Österreichische Pastoralinstitut (ÖPI) zuständig, die Relevanz des Themas.

Verwundbarkeit zeige sich nicht nur im Scheitern, Krankheit, sondern auch dort, wo man vertraue und liebe, so Marketz. In Zeiten der Perfektion sei das Thema der Tagung eine Erinnerung an die eigene Verwundbarkeit und berge Raum für Hoffnung und einen Ort der Begegnung. Die Tagung wolle Verwundbarkeit nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Ressource für ein gelingendes Leben in den Blick nehmen, erklärten dazu auch Pastoralinstituts-Direktorin Gabriele Eder-Cakl und Anna Findl-Ludescher (Pastoralkommission Österreichs) in ihrem Grußwort zum Auftakt.

Teilnehmende sind u. a. der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl, die Weihbischöfe Johannes Freitag, Anton Leichtfried und Stephan Turnovszky sowie der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka. Unter den rund 400 Teilnehmenden aus Österreich, Südtirol, der Schweiz und Deutschland befinden sich zudem Christine Rod von der Österreichischen Ordenskonferenz, der Europakoordinator der Steyler Missionare, Franz Helm, und der Präsident der Katholischen Aktion, Ferdinand Kaineder.

 


"Verletzlichkeit Grundgegebenheit der Schöpfung"

Politik sei zunehmend von der Abwehr realer oder gefühlter Bedrohungen geprägt, Sicherheitslücken würden systematisch gesucht, sowohl in Unternehmen, in privaten Bereichen als auch global. "Ein idealer Zeitpunkt also, um über Verwundbarkeit nachzudenken - zumal aus christlicher Perspektive", meinte dazu Veronika Prüller-Jagenteufel, theologische Referentin der Caritas St. Pölten und Teil des Tagungs-Vorbereitungsteams in ihren Einführungsworten zur Tagung.

Zugleich werde Christentum vermehrt als "Schützenhilfe für eine Ideologie der Stärke und der Dominanz" instrumentalisiert. Die Bandbreite reiche dabei "vom Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche bis zu den sich ebenfalls christlich nennenden Vertreter:innen der MAGA-Bewegung, die hinter Donald Trump steht". Und weiter: "Mehr oder weniger unverhohlen werden dabei diejenigen belächelt bis verachtet, die in dem oft verzweifelten Versuch, sich ihrer Haut zu wehren, als schwach, verletzlich und schutzbedürftig sichtbar werden."

Demgegenüber stehe die christliche Sicht auf "Verletzlichkeit als Grundgegebenheit jedes Menschen und der gesamten Schöpfung", so Prüller-Jagenteufel. Eine solche führe auch zu "Berührbarkeit" und Verbindung: "In der Bibel, bei Jesus Christus, ist Verwundbarkeit kein Makel - sie ist der Raum, in dem Gottes Nähe erfahrbar wird", sagte Prüller-Jagenteufel. Christliche Spiritualität wolle letztlich eine Kraftquelle dafür sein, sich für eine weniger verletzende Welt einzusetzen.

Inhaltlich greift die Tagung politische, soziale, theologische und spirituelle Perspektiven auf. Zu den ersten Referierenden zählen die Psychologin und Therapeutin Katja Schweitzer, P. Jörg Alt sowie der Innsbrucker Philosoph Martin Huth und die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger. Am Freitag stehen u.a. Vorträge des Psychiaters Reinhard Haller, der Psychoonkologin Monika Renz und des Linzer Theologen Franz Gruber auf dem Programm. Ein Gottesdienst mit dem Grazer Weihbischof Johannes Freitag bildet den liturgischen Schwerpunkt des Abends.

Am Samstag spricht Kardinal Timothy Radcliffe, langjähriger Exerzitienmeister im weltweiten Synodalen Prozess, zum Thema "'Ich gebe dir ein Herz aus Fleisch' (Ez 36,26)". Ergänzt wird das Programm durch künstlerische Beiträge aus Kabarett, Musik und Poetry-Slam sowie durch die gemeinsame Gestaltung eines Fastentuchs. Im Verlauf der Tagung kommen auch Menschen aus sogenannten vulnerablen Gruppen bzw. Personen, die mit diesen arbeiten, zu Wort; darunter Vertreterinnen und Vertreter der Telefonseelsorge, Umweltbewegung sowie Regenbogenpastoral.

 


Zielgruppe und Tradition

Die Tagung richtet sich an pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Kirche und bietet spezielle Vernetzungsmöglichkeiten, darunter ein "Come Together" für Unter-40-Jährige sowie berufsspezifische Austauschformate.

Die Österreichische Pastoraltagung gilt seit 1931 als Fixpunkt in der kirchlichen Erwachsenenbildung. Als größte Tagung auf Bundesebene widmet sie sich stets einem aktuellen seelsorglichen Thema mit dem Anspruch, aus Grundsatzüberlegungen praktisch umsetzbare pastorale Impulse zu entwickeln. Mehrere hundert Fachleute aus Seelsorge, Religionspädagogik und weiteren kirchlichen Diensten aus dem In- und Ausland nehmen daran teil.

 

Quelle: www.kathpress.at

zurück

Zusatzinformationen:

Pastoral heißt:

 

Dasein mit den Menschen

im Geist des Evangeliums

 

 



Österreichisches Pastoralinstitut

 

 


Amoris laetitia

Nachsynodales Schreiben über die Liebe in der Familie

Link zum Dokument


Evangelii Gaudium

(Freude des Evangeliums)

Link zum Dokument


Laudato si'

("Umwelt-Enzyklika")

Link zum Dokument


Laudate Deum

(Schreiben zur Klimakrise)

Link zum Dokument

 


Katechumenat

Erwachsene entdecken den Glauben und wollen sich in einem "Kate­chumenat" auf die Taufe vorbereiten.


Asyl - Flucht - Integration

Hinweise und Links aus pastoraler Perspektive                    

mehr


Weltweiter Synodaler Prozess

 

Aktuelles, Texte, Ergebnisse, Links

 

Österreich-Synthese

 

Publikationen des ÖPI


Hauptmenü:
  • Home
  • Anderssprachige Pastoral
  • Altenpastoral
  • Bibliothekswerk
  • Citypastoral
  • Diakone
  • Ehe- & Familienpastoral
  • Frauenkommissionen
  • Gefängnisseelsorge
  • Gemeindeberatung
  • Inklusive Pastoral
  • → Blindenapostolat
  • → Gehörlosenseelsorge
  • Krankenhausseelsorge
  • Mesnergemeinschaft
  • Notfallseelsorge
  • Pastorale Berufe – ÖKoBI
  • Pastorale Entwicklung
  • Pfarrgemeinderäte
  • Pfarrhaushälterinnen
  • Pilgerpastoral
  • Polizei-Seelsorge
  • Priesterräte
  • Schaustellerseelsorge
  • Spiritualität & geistl. Prozesse
  • Tourismuspastoral
  • Trauerpastoral
  • Umweltreferate
  • Weltanschauungsfragen
  • Weltweiter Synodaler Prozess

Pastoral.at
Webportal des Österreichischen Pastoralinstituts
Stephansplatz 6|1|2|6
A-1010 Wien
Telefon: +43-(0)1 51 611-1260
Mail: oepi@pastoral.at

Diözesenmenü:
  • Diözese Eisenstadt
  • Diözese Feldkirch
  • Diözese Graz-Seckau
  • Diözese Gurk-Klagenfurt
  • Diözese Innsbruck
  • Diözese Linz
  • Diözese St. Pölten
  • Erzdiözese Salzburg
  • Erzdiözese Wien

nach oben springen