Sonntag 11. Dezember 2016
Pastoral.at
In Gottes Liebe den Menschen begegnen
Willkommen!

Seelsorgestudie

 

Die aktuelle deutsche Seelsorgstudie hat vor allem die Lebens- und Arbeitszufriedenheit und die Gesundheit von Personen im seelsorglichen Dienst untersucht. - Die Ergebnisse würden wohl für Österreich ähnlich aussehen.

http://www.seelsorgestudie.de/

http://seelsorgestudie.com/

http://www.cjacobs.de/seelsorgestudie/

 

 

Ausgangspunkt ist die veränderte Situation in der Pastoral:

Sturkturreformen, weniger Personal,weniger Ressourcen

 

Daraus stellen sich aber die Fragen:

Wie geht es den Menschen, die in der Pastoral arbeiten?

Wie steht es um ihre Berufs- und Lebenszufriedenheit, wie steht es um ihre Gesundheit?

Wo sind ihre persönlichen Ressourcen?

Wie können sie gefördert werden?

In diesem Sinn ist diese Studie als Gesundheits- und Motivationsstudie zu verstehen.

 

Befragt wurden Priester, Diakone, Pastoralassistent/innen;

in Bezug auf folgende Dimensionen und Spannungsfelder:

Merkmale der Persönlichkeit, Merkmale des Tätigkeitesfeides, Merkmale der Spiritualität;

Gesundheit-Belastung, Engagement-Erschöpfung, Zufriedenheit-Unzufriedenheit;

Lebenssicherheit, Selbstwirksamkeit, Widerstandskraft.

 

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung zeigt das pastorale Personal mehr "Originalität", d.h. es ist gegen organisatorische Steuerungen eher widerstständig; Lebenssicherheit und Selbstwirkamkeit (Gestaltungskraft) liegen im oder unter dem Durchschnitt. Dafür ist die Lebens- und Arbeitszufriedenehit überdurchschittlich, vor allem bei den befragten pensionierten Priestern (ohne diese gäbe es hier schlechtere Werte).

Zwischen den Berufsgruppen gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Eine höhere Zufriedenheit gibt es bei jenen, die in kategorialen Bereichen tätig sind.

 

Faktoren für Zufriedenheit:

erfahrene Wertschätzung, Autonomie,Qualität des/der Vorgesetzten, Klima im Team und in der Organisation.

(Dabei ist das Klima in der "Organisation Kirche" in Bezug zu vergleichbaren Organisationen "eingetrübt"; wichtig ist daher eine Verminderung der Spannung zwischen persönlicher Freude an der Tätigkeit und einer Unzufriedenheit mit der Organisation.)

 

Gesundheit:

Körperliche und seelische Gesundheit entsprechen vergleichbaren Berufsgruppen (Ärzte, Lehrer), allerdings ist ein relativ hoher Prozentsatz (20%) von Adipositas betroffen.

Das Burnout-Risiko ist niedriger als in vergleichbaren Berufsgruppen.

Ein höheres Gesundheitsrisiko zeigen momentan jene Personen (Priester), die nach Umstrukturierungen sich quasi degradiert fühlen.

 

Spiritualität:

Am wichtigsten ist eine Alltagserfahrung der Gegenwart Gottes. Diese wirkt sich positiv auf das Engagement, auf Lebens- und Arbeitszufriedenehit aus -  bewahrt aber dennoch nicht gegen Burnout.

Weniger bedeutsam sind öffentliche Gebetsformen (Stundengebet, Liturgie).

 

Folgerungen:

Große Seelsorgeräume brauchen kompetente Leitungspersonen mit vielen Ressourcen. Es dürfen daher keine Personen in Führungspositionen gebracht werden, bei denen die Anforderungen die Ressourcen übersteigen.

Personen, die nicht ihrem Profil entsprechend eingesetzt werden, erleben Unzufriedenheit.

"Der richtige Mensch an der richtigen Stelle!"

Es geht um die Passung von Person, Tätigkeit und Spiritualität. Das ist von der Organisation in Bezug auf Personaleinsatz zu berücksichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

Pastoral heißt:

 

Dasein mit den Menschen

im Geist des Evangeliums

 

Amoris laetitia

Nachsynodales Schreiben über die Liebe in der Familie

Link zum Dokument 

 

Asyl - Flucht - Integration

Hinweise und Links aus pastoraler Perspektive                    

mehr

Katechumenat

Erwachsene entdecken den Glauben und wollen sich in einem "Katechumenat" auf die Taufe vorbereiten.

 

 

 

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