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Eine Einrichtung der Pastoral- und Seelsorgeamtsleiter Österreichs
- zur Reflexion von Entwicklungen in der Gemeindepastoral
- zur Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsangeboten im Bereich Gemeindeentwicklung
- zur Förderung der Vernetzung zwischen den Diözesen
- zur Unterstützung von spezifischen Berufsgruppen in der Gemeindepastoral
in St. Virgil, 5026 Salzburg, Ernst-Grein-Straße 14
Kontakt
Dr. Sebastian Schneider
Tel: 0662/ 8047-2495
sebastian.schneider@seelsorge.kirchen.net
Veranstaltungen/Termine:
„Seelsorge(t)räume“.
Entwicklung von Kirche im städtischen Raum.
Mo 26. September 2011, 15.00 Uhr bis Di 27. September 2011, 13.00 Uhr
in St. Virgil, Ernst-Greinstr. 14, 5026 Salzburg, 0662/65901-514
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11. Treffen der PfarrassistentInnen und Pfarrmoderatoren
"Qualitätsvolle Seelsorge zu verschiedenen Zeiten und Räumen des Lebens"
am Fr 4.11. 2011, 16.00 Uhr bis Sa 5.11. 2011, 13.00 Uhr
im Bildungshaus St. Virgil, Ernst-Grein-Str. 14, 5026 Salzburg, 0662/65901-0
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Tagung ÖKoBi: "In Zeiten der Krise in Hoffnungsprojekte investieren."
Projekte, Orte und Gestaltungsräume in der Seelsorge.
21./22. November 2011
in St. Virgil, Ernst-Greinstr. 14, 5026 Salzburg, 0662/65901-514
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Projekte, die von der Stelle getragen und unterstützt werden:
I. Werkstatt für Gemeindeentwicklung
II. Pastoralseminar: Das Leben entfalten.
Ein Grundkurs zur Stärkung der persönlichen, spirituellen und sozialen Kompetenz
III. Arbeit an Funktionen und Rollen in der Gemeindepastoral
I. Werkstatt für Gemeindeentwicklung
Zur Durchführung einer Werkstatt:
Anliegen:
Grundsätzliches Anliegen der Werkstattgespräche ist die wertschätzende Reflexion von verschiedenen pastoralen "Experimenten", sie dadurch auch für andere zugänglich zu machen und als Lernorte für andere Diözesen fruchtbar zu machen.
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Die bisher durchgeführten Werkstattgespräche:
1. "Leitung im Seelsorgeteam. Die vier Grundaufträge im Blick"
Eine Pfarre wird von einem ehrenamtlichen Team gemeinsam mit dem zuständigen Priester in Kooperation mit dem Pfarrgemeinderat geleitet. In der Diözese Linz wird zur Sicherung der Seelsorge versucht, ein den Kompetenzen der Ehrenamtlichen entsprechendes Modell der Verantwortungsübernahme für die Seelsorge einzuführen. Je eine Person ist für die vier Grundaufträge: Gemeinschaft, Liturgie, Diakonie und Verkündigung verantwortlich. Dieses Team hat den Auftrag, die Seelsorge zu sichern, Vorgänge in der Pfarre zu koordinieren, neue Initiativen einzusetzen.
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2. "Seelsorge im Kontext der Region.
Kleine Gemeinden auf der Suche nach Gemeindeleitung":
Damit auch für kleine Pfarrgemeinden die Leitung sichergestellt werden kann, wird in der Diözese Feldkirch versucht, Seelsorge im Kontext der Region wahrzunehmen und weiterzuentwickeln. Seitens der Diözese wird Begleitung als Unterstützung für die Ehrenamtlichen und die Entwicklung von neuen Formen der Zusammenarbeit geboten. Die Aufgaben der Projektbegleitung bestehen darin, nach einer eingehenden Analyse der Situation Ausbildung für verschiedene Dienste in den Pfarren zu organisieren und auch durchzuführen, die Pfarrgemeinderäte zu begleiten, den Informationsfluss in den drei Pfarren zu fördern und zu sichern, die gesellschaftliche Öffentlichkeit mit einzubeziehen, Talente zu entdecken, um in den einzelnen Gemeinden Pfarrteams aufzubauen.
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3. "Die Gemeinden wachsen lassen. Natürliche Gemeindeentwicklung"
Das zentrale Kriterium des Konzeptes der "natürlichen Gemeindeentwicklung" ist quantitatives Wachstum, das durch bestimmte Qualitätsmerkmale gewährleistet wird. Die Analyse als Ausgangspunkt für dieses Entwicklungskonzept brachte in einigen Pfarrgemeinden Bewegung, da die Auswertung überraschend war. Es wurden dann auf Grund der Analyse die entsprechenden Kräfte mobilisiert, um an diesen Schwachpunkten zu arbeiten. Die Analyse regte also die Pfarren an, konkrete Handlungsschritte zu setzen. Zu bedenken ist aber die freikirchliche Vorstellung von Gemeinde als Ausgangspunkt des Entwicklungskonzeptes.
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4. "Partnerschaft zwischen Pfarre und Gemeinschaft.
Verschiedene Kulturen beleben eine Pfarrgemeinde"
Unter diesem Titel wurde das Pastoralkonzept der Pfarre St. Andrä in Graz reflektiert. Die pastorale Verantwortung für diese Pfarre, die durch große Multikulturalität der Bewohner und Bewohnerinnen geprägt ist, wurde der geistlichen Gemeinschaft Emmanuel übergeben. Durch die missionarische Spiritualität dieser Gruppierung wurden neue Akzente gesetzt, die auch Unruhe und Konflikte in die Gemeinde brachten. In der Spannung zwischen dem Charisma der Gemeinschaft Emmanuel, pastoralen und anderen Traditionen in der Pfarre und der sich veränderten Realität des Pfarrgebietes entwickeln sich neue Profile.
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5. "Die Pfarrgemeinde als Raum der Glaubensweitergabe sichern. Pfarrassistent/innen in der Zusammenarbeit mit Pfarrmoderatoren"
Es wurde die Zusammenarbeit zwischen einer Pfarrassistentin und ihrem Pfarrmoderator aus der Erzdiözese Salzburg unter die Lupe genommen. Die Pfarrassistentin versteht sich als Seelsorgerin, die in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat und dem Pfarrmoderator die Pfarre leitet und begleitet. Durch die Haltung des Miteinanders und des Kooperierens stehen Entscheidungen auf breiter Basis und beinhalten immer auch mehrere Perspektiven. Die Grundhaltung der Wertschätzung erzeugt in der Pfarre ein Klima, in dem sich Begabungen entfalten können. In diesem Modell wird Leitung von Frauen für die Gläubigen erlebbar.
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6. "Spiritualität auf dem Weg. Gemeinde auf Zeit im Unterwegssein"
Es geht um einen Besinnungsweg, den die Diözese Gurk-Klagenfurt an einem traditionell heiligen Berg errichtet hat, um den verschiedenen religiösen Erfahrungen auf diesem Berg eine eindeutigere Richtung zu geben. Frauen und Männer der Projektgruppe "Hemmaberg" ist es wichtig, dass der Berg als Ort der Stille, der Ruhe und Gottesbegegnung und -erfahrung erhalten bleibt. Durch die Deutung kann ein neuer Raum für Gotteserfahrung eröffnet werden. Der heilige Ort wird so auch ausdrücklich zu einer "Tankstelle" für den Glauben.
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7. "Gemeindeentwicklung durch missionarische Impulse"
In der Erzdiözese Salzburg führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zentralen Einrichtungen eine Kontaktwoche mit vielfältigen Veranstaltungen in einer Region durch, um dort Kirche und Glaube ins Gespräch zu bringen. In diesem Experiment wurde versucht, Mission als Dialog zu verstehen. Die grundsätzlich partnerschaftliche Ausrichtung zeigt sich in der gemeinsamen Entwicklung des Programms und in der Lernbereitschaft auf beiden Seiten. Mission ist hier auf die gesamte Lebenswirklichkeit der Wirtschaft, der Bildung, des sozialen Engagements und der Kultur ausgerichtet.
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8. "Personalgemeinde in der Spannung zwischen Dauer und Wechsel"
Unter dem Titel wurde ein geistliches Zentrum, das "Haus der Stille" in der Diözese Graz-Seckau reflektiert. Das "Haus der Stille" versteht sich als Gemeinschaft, die als Volk Gottes unterwegs sein will, als solches Frauen und Männer zum Mitleben einlädt, sie dabei auch begleitet. Die klare Präferenz der franziskanischen Spiritualität gewährt die Dauer und Stabilität neben dem starken Wechsel der Personen, die nur befristet mitleben. Die Gemeinschaft versteht sich als Kontrastraum in ihrer einfachen Lebensweise und in der Ausübung ihrer Spiritualität, als ein Raum der Entschleunigung und der Achtung der Schöpfung im Gegensatz zum Lärm und Konsum.
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9. "Passantenpastoral zwischen offensiver Verkündigung und Lebensbegleitung. Neue Wege der Seelsorge in der Stadt"
Ein Kircheninformationszentrum der Diözese Linz in einem Einkaufszentrum wurde näher beleuchtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informationszentrums bieten Zeit, Gespräch, Stille und Information an. Das Zuhören ist ein zentrales Element ihrer Tätigkeit. Im Umfeld der verschiedenen Geschäfte ist das "Urbi@Orbi" ein Kontrastangebot, das aber in den Alltag und in das Ortsgeschehen eingebunden ist. Als Servicecenter kann es zunächst als sehr "institutionenfrei" erlebt werden.
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10. "Der Mensch zählt. Entwicklungsimpulse durch diakonische Projekte"
In der Reflexion eines konkreten Flüchtlingsprojektes der Erzdiözese Wien, das in Form von Notquartieren in vielen Pfarren durchgeführt wurde, wurde sichtbar gemacht, welche Entwicklungsimpulse durch diakonische Projekte ausgelöst werden.
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11. "Labyrinth. Ein neuer offener liturgischer Raum. "
Ein zusammenfassender Bericht der Gemeindeentwicklungswerkstatt am 13./14. 6. 2005 in St. Virgil, Salzburg Das Experiment: Eine Gruppe von TheologInnen lädt innerhalb von Verkündigungs-projekten einer Diözese zum Gehen eines Lichterlabyrinths ein.
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12.
"Zum Fest wird es eng oder kreativ"
Pastoral und liturgisch verantwortbarer Umgang mit der Feier von Hochfesten in größeren Seelsorgeeinheiten. Das Experiment: Die Pfarren St. Michael, Traboch und St. Stefan in der Steiermark versuchen als Pfarrverband das Feiern der Hochfeste kreativ zu lösen.
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14. "Zum Fest wird es eng oder kreativ"
Pastoral und liturgisch verantwortbarer Umgang mit der Feier von Hochfesten in größeren Seelsorgeeinheiten.
Das Experiment: Der Seelsorgeraum Zwischentoren bestehend aus den Pfarren Berwang, Bichlbach, Heiterwang und Namlos feiert die Hochfeste auch mit Wortgottesdiensten.
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II. Pastoralseminar
Das Leben entfalten. Ein Grundkurs zur Stärkung der persönlichen, spirituellen und sozialen Kompetenz.
Worum geht es?
Eine Gruppe macht sich auf den Weg,
- achtet darauf, die eigene Befindlichkeit ernst zu nehmen,
- in der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit den anderen zu beachten,
- sich an der Botschaft Jesu zu orientieren,
- den Blick auf die gesellschaftlichen Vorgänge nicht aus den Augen zu verlieren.
So kann das Pastoralseminar erlebt werden
- als eine Zeit des Atemholens für sich selber im Getriebe des Alltags
- als eine Zeit der Orientierung am Evangelium
- als eine Zeit der aufmerksamen Wahrnehmung der Lebenssituationen der Menschen in der Gemeinde
- als eine Zeit für den Blick nach außen über den eigenen Kirchturm hinaus.
Die Inhalte orientieren sich an den Themen
- Glaubens- und Lebensgeschichte
- Gottes- und Menschenbild
- Zeichen der Zeit
- Kirche und Gemeinde als Orte des Lebens
- Stärkung der kommunikativen Fähigkeiten
- Begabungen entdecken und entfalten
- Reflexion der pastoralen Praxis der Pfarrgemeinde
Wie wird das Pastoralseminar durchgeführt?
Der Grundkurs wird in der Pfarre oder regional angeboten. Ein unverbindliches Informationstreffen dient als Entscheidungshilfe der Interessentinnen und Interessenten. Eine Gruppe von 12 bis 25 Personen trifft sich innerhalb eines Arbeitsjahres monatlich - drei Mal zu einer längeren Einheit. Die konkrete Planung erfolgt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort. Weil die Diözese ein großes Interesse an der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden hat, werden die Kosten großteils von ihr getragen.
Wer kann teilnehmen?
- wer Interesse am Glauben und am Leben der Gemeinde hat,
- wer bereit ist, sich gemeinsam auf die Suche nach Wegen der Zukunft des Glaubens und der Gemeinde zu begeben,
- wer sich und anderen Zeit schenken kann und will.
Wer begleitet Sie?
Je zwei aus einer Gruppe von Mentorinnen und Mentoren, die Fachleute bezüglich der Prozessbegleitung sind, denen einerseits die Entfaltung des einzelnen, andererseits die Entwicklung der Gemeinde am Herzen liegt. Als Frauen und Männer mit theologischer Ausbildung sind sie auch für inhaltliche Fragen des Glaubens und Gemeindelebens kompetent.
Und was hat eine Gemeinde davon?
Der Grundkurs als Erfahrung von Kirche
- verändert den Umgangston und Umgangsstil in der Gemeinde,
- fördert das Selbstbewusstsein des einzelnen und das Verantwortungsbewusstsein in der Gemeinde,
- lässt Vertrauen und Toleranz zwischen verschieden gelagerten Gemeindemitgliedern wachsen,
- erweitert den Blick auf die ganze Gemeinde,
- bringt Kreativität und Lebendigkeit in den Alltag der Pfarrgemeinde.
Was haben Sie davon?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen:
Es hat etwas mit mir zu tun.
Da kommt Energie in die Mitte herein.
Man ist irgendwie gefestigter, selbstbewusster.
Es war der Pfarrgemeinderat plötzlich eine Gemeinschaft.
Man hat einen ganz anderen Blick, wenn man die Pfarre von innen sieht.
Plötzlich haben die Leute entdeckt, so schön könnte die Pfarre sein.
Es ist irgendwie eine Vertrauensbasis entstanden.
Ich will weiter Verantwortung übernehmen.
Informationen zur konkreten Durchführung in den Seelsorgeämtern der Diözesen.
Literatur: Weber Franz / Marketz Josef / Schneider Sebastian, Das Leben entfalten. Ein pastoraler Grundkurs in der Gemeinde, Innsbruck 1999.
III. Arbeit an Funktionen und Rollen in der Gemeindepastoral:
Die Pfarrassistent/innen
Verordnungen und Richtlinien der einzelnen Diözesen Österreichs können über die Arbeitsstelle für Gemeindeentwicklung vermittelt werden.
Jährlich findet ein Vernetzungstreffen auf Österreichebene statt:
2004:
Thema: Hirtenamt im Spannungsfeld von Pfarrassistent/in, Moderator und der Gemeinde.
Mehr im Protokoll der Tagung.
2005:
Tagung am 7. November,15 Uhr - 8. November, 13 Uhr in St.Virgil, Salzburg
Thema: Die Bedeutung der sakramentalen Struktur der Kirche und die Gefahren der Verdunkelung heute.
Dekanatsassistent/innen:
Verordnungen und Richtlinien der einzelnen Diözesen Österreichs können über die Arbeitsstelle für Gemeindeentwicklung vermittelt werden.
Chancen für den Regionalen Dienst wurden von der Österreich-Konferenz der Berufs- und Interessensgemeinschaften im kirchlichen Dienst (ÖKoBI) erarbeitet:
Möglichkeiten und Aufgaben für Pastoralassistent/innen, die auf dekanatlicher oder regionaler Ebene arbeiten:
- Förderung der Personalentwicklung für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in den Pfarrgemeinden durch Begleitung, Weiterbildungsangebote
- Zugang zu Arbeitsmaterialien verschaffen
- Stärken wahrnehmen, ihnen öffentlichen Raum vermitteln, sie vernetzen und untereinander fruchtbar machen
- Das Unverzichtbare, das für eine Pfarrgemeinde Identität stiftet, entdecken helfen, dabei das Aufhören von Aktivitäten begleiten
- Die Leitung der Pfarre stärken
- Die Pfarrgemeinden auf veränderte Personalsituationen vorbereiten
- Besondere Angebote entwickeln, die Grundversorgung mit "geistlichen Luxusangebot" verknüpfen; Seelsorge auf der zweiten Ebene betreiben
- Spirituelle Quellen erschließen und spirituelle Nahrung geben
- Wahlverwandtschaften fördern
Warum es sich lohnt, Pastoralassistent/innen auf regionaler Ebene anzustellen:
- Indem man nicht verstrickt ist in eine konkrete Aktivität, hat eine regional tätige Person mehr Überblick. Neues kann so leichter angestoßen werden, Traditionen können hinterfragt werden. "Propheten" für andere Wege der Verkündigung im Dekanat werden dadurch möglich.
- Durch die Vernetzung kann die Vielfalt erlebbarer gemacht werden.
- Regional tätige Personen können stärker charismenorientiert arbeiten, es ist zunächst nicht die "pastorale Not", die diktiert. Sie können besonders ihre beraterischen und Begleitungsfähigkeiten einbringen.
- Eigenverantwortung kann in den einzelnen Gemeinden für Mitarbeiter/innen gefordert und gefördert werden. Durch regionale Tätigkeiten wird eine bewusste Identitätssuche und -findung angeregt.
- Die Tätigkeit als solche ist eine eigenständige Funktion, also kein "Pfarrerersatz", daher werden vermutlich auch weniger Konkurrenzsituationen auftreten.
Was es braucht, damit eine regionale Anstellung fruchtbar sein kann:
- Eigenständigkeit und trotzdem Verwurzelung, d.h. man muss zuerst auch die pastorale "Knochenarbeit" kennen lernen, um Anliegen von Gemeinden wahrzunehmen und anerkannt zu werden. Man muss in der eigenen Persönlichkeit verwurzelt sein, also relativ unabhängig von Feedbacks.
- Die Aufgaben sollen sehr klar definiert sein.
- In der Ausbildung soll auf die Fähigkeiten der Beratung und Begleitung geachtet werden.
- Für die spezielle Tätigkeit soll auch spezifische Weiterbildung angeboten werden.
Pastoralassistent/innen:
Link zur Homepage der ÖKoBI, (noch in Erarbeitung bis Herbst 2005)
Pastoralkonzepte in den einzelnen Diözesen
Links
zu den einzelnen Homepages der Diözesen bzw. Abteilungen von Gemeindepastoral
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